Mein bisheriger Weg

Ursprünglich bin ich Reprofotograf, ein ausgestorbener Beruf inzwischen. Habe in den späten siebziger Jahren angefangen freies Theater zu machen, unter dem Einfluss von internationalen Theatergruppen und dann 1985 mit einem Kompagnon mein Theater, damals Scharlatan theater, gegründet. Mit diesem theater (absichtlich klein geschrieben, um uns von den Brettern, die die Welt bedeuten zu unterscheiden) haben wir angefangen Menschen aus der wirklichen Welt darzustellen, Strassenkehrer, Sicherheitsleute, Menschen von der Strasse. Ich habe sehr viel mit Menschen recherchiert, um eine Person mit ihren Macken, Wünschen und Vorstellungen glaubwürdig darstellen zu können. Dazu kamen noch die Dinge, die sowieso in mir steckten. Im Laufe der Jahre hat sich mein theater zu einem sehr häufig von Unternehmen gebuchten entwickelt und ich habe in dieser Zeit mit unglaublich vielen Menschen gesprochen, mir Input geben lassen, um den dann wieder in Stücke, die den Alltag im Unternehmen darstellten, umzusetzen.  Sie haben sich mir geöffnet und mir Dinge anvertraut, die sie im Unternehmen, niemanden sagen konnten.

Ich habe mich immer als Komiker verstanden, der die Welt aus einer anderen Perspektive betrachtet, der Muster durchbricht und dadurch die Menschen dazu bringen kann, ihren Alltag mit anderen Augen zu betrachten. Dieses „Andersrum denken“ setze ich auch heute noch in meiner Arbeit ein, um Unternehmen dabei zu helfen, aufgetretene Störungen zu beheben, zu Veränderungsprozessen zu motivieren, die Kommunikation zwischen Führung und Mitarbeitern zu verbessern.

Nach und nach kam ich auch ins Persönliche Coaching von Führungskräften, mit Ihnen an ihrer Rolle, an Ihrem Auftreten zu arbeiten. Mit Teams, auch internationalen, zu arbeiten, um das Miteinander zu stärken.

In den Letzten Jahren habe ich bemerkt dass immer mehr Menschen in Unternehmen mit grossen psychischen Belastungen zu kämpfen haben, bei denen ich an meine Grenzen kam, das hat mich dazu bewogen, noch einen Lehrgang in der Heilpraktik Psychotherapie zu belegen und mich auf diesem Gebiet auszubilden, um besser zu verstehen und klarer Hilfen geben zu können. Und weil ich selbst gute Erfahrungen mit Autogenem Training gemacht habe, habe ich einen Kursleiterschein dafür gemacht.

Stress und Angst vorm Versagen sind Komikern, Schauspielern und Künstlern nichts Fremdes, auch wenn wir nicht in dem so heftigen Arbeitsalltag stecken wie viele andere Menschen. Aber für diese Menschen die sich oft nicht weiterhelfen können, und mit ihren Problemen alleingelassen fühlen, widme ich meine Arbeit. Und ich setze dort an wo viel dieser Probleme entstehen. Auf der Arbeit.

Meine Methoden basieren auf der Ensemblearbeit, ich nutze das gemeinsame Spielen, Kreativtechniken, Improvisationen zu Themen aus dem Alltag, Psychodrama Elemente. Das Wecken von eigenen mentalen Stärken.  Sehr viele Elemente die ich in  meinem Leben gelernt habe alles fliesst in meine Arbeit ein und ich gebe sie gerne an anderen Menschen weiter.