Was ich unter Personal Coaching verstehe

Menschen, in jedem Alter und in jeder Lebenssituation brauchen manchmal einen Sparringspartner. Jemanden, mit dem sie sich messen können, ohne dass er ihnen wehtut. Einen Partner, der hilft, wenn sie etwas an ihrer Situation ändern möchten.

Das können Teenager_innen sein, die in einer neuen Arbeitsumgebung stehen und Schwierigkeiten haben, damit zurecht zu kommen. Deren Eltern dabei helfen wollen, besser dazustehen, mit Kolleg_innen oder Chef_in. z.B: selbstbewusster auftreten, sich auf Aufgaben vorbereiten, die eventuell nicht so liegen.

Aber auch Erwachsene, die vor neuen Herausforderungen im Beruf stehen. Vielleicht eine neue Aufgabe meistern, sich auf Präsentationen vorbereiten, eine Veränderung im eigenen Handlungsstil erreichen wollen.

In all diesen Situationen kann ich als Partner zur Seite stehen, kann mit ihnen trainieren, sie coachen. Ich schlüpfe bei meiner Arbeit, der Vorteil meiner Schauspielarbeit, in die Rolle von unterschiedlichen Gegenübern, an denen sich ein Coachee ausprobieren kann. z.B: ein Bewerbungs-oder Mitarbeitergespräch führen, eine Ansprache halten, Konflikte in der Familie besser managen, Angst bekämpfen.

Ich blicke auf lange Erfahrung im Feedback geben zurück. Kann einerseits Kritik aber auch Vorschläge zur Veränderung geben. Ich unterstütze  dabei die eigenen, vielleicht noch nicht genutzten Ressourcen zu entdecken und zu entwickeln.

 

Prävention von …

Personal Coaching ist in jedem Lebensbereich möglich und hat erst einmal nichts mit dem Beruf zu tun. Kann es aber dann, wenn es zum Beispiel um  stressbedingte Veränderungen im persönlichen Befinden geht.

Prävention von psychischen Krankheiten, selbstverständlich nicht nur denen, wird immer wichtiger. Gerade im Bereich der durch den Beruf bedingten Burn-Out Symptomatiken.

Auf Anzeichen am besten so früh wie möglich reagieren.

Sobald sie Anzeichen an sich entdecken, die sie von sich normalerweise nicht kennen, sollten sie gewarnt sein.

Erhöhte Aggressivität. Ständige Gereiztheit. Keine Lust mehr zu irgendetwas.  Sie können sich nicht einmal mehr beim Rasieren im Spiegel ins Gesicht schauen – das war jetzt ein Hinweis für Männer und ein Zustand, den ich aus eigener Erfahrung kenne – wird es Zeit etwas zu tun. Schnell und konsequent.

Schieben Sie es nicht vor sich her und schon gar nicht von sich weg.

Leider hilft dabei kein sich abrackern im Fitnesscenter, das schafft oft nur einen zusätzlichen Stressfaktor.  Es hilft auch nicht mir den Kumpels mal einen drauf zu machen. Wie man so schön sagt, Alkohol, oder Schokolade sind auch keine Lösung. Ich habe selbst solche Momente erlebt und mich daraus befreien können, weil ich Konsequenzen gezogen habe. Meine Erfahrungen kann ich nicht verallgemeinern, aber ich weiss wie schwer solche Lebenssituationen zu bewältigen sind.

Was aber hilft ist eine radikale Abkehr von eingeschliffenem Verhalten.

 

 

Autogenes Training für den Alltag

Überall entspannen ist möglich.

Ich habe durch Autogenes Training gelernt überall zu entspannen. Mittlerweile schaffe ich es in der Bahn, im Bus, auf der Autobahn( natürlich nicht während des Fahrens).

Autogenes Training gibt Ihnen die Möglichkeit durch das Nutzen der „Kutscherposition“ im Sitzen genauso gut runterzukommen wie im Liegen und eingemummelt in Decken. Ich finde das eine der besonderen Aspekte des AT die es mir so sympathisch und alltagstauglich macht.

Als ich mich einmal für eine meiner Reden über Entspannungsmöglichkeiten während des Arbeitens recherchierte, fand ich dass es  in China zum Beispiel nicht verpönt ist im Büro zu schlafen. Es wird sogar gefördert dass dort während der Pause ein Nickerchen gemacht wird.

Wenn sie also die acht Stufen des AT für sich trainiert haben und sie beherrschen, was keine Hohe Kunst darstellt, dann erleben sie diese Freiheit selbst.

Lebensveränderung

Sollten Sie eine Lebensveränderung bedenken?

Woran erkennen Sie, dass Zeit für eine Veränderung gekommen ist?

  1. Unruhe

    Vielleicht spüren Sie eine zunehmende Unruhe
    Wenn Sie selbst dabei nicht weiterkommen, hilft vielleicht ein Gespräch mit einem Coach bei der Selbstreflexion.
    Was wichtig ist dabei, ist, dass Sie sich nicht verändern, um etwas Störendem zu entkommen, sondern sich zu etwas Neuem, Aufregendem hin verändern.

  2. Sie können im Vorhinein nicht wissen was diese Veränderung bringen wird, gehen Sie ruhig auch ein Risiko ein.
  3. Können sie sich noch im Spiegel anschauen

    Leider passiert das im Laufe der Zeit: Wir tun im Alltag immer öfter Dinge, die unsere ureigenen Prinzipien und Werte verraten. Erst sind es nur ein paar, dann immer mehr. Wenn Sie an einem Punkt in ihrem Leben angekommen sind, an dem es Ihnen schwer fällt sich im Spiegel anzuschauen, dann wird es Zeit. Wenn Sie Kinder haben und sich manchmal fragen, was antworte ich wenn sie mich fragen, was ich in meinem Leben gemacht habe. Dann wird es Zeit. Sich mit sich un dem eigenen Tun auseinanderzusetzen. Spätestens.

  4. Dr. Jekyll und Mr. Hyde?

    Tagsüber oder gegenüber anderen der charmante Kollege oder Kumpel? Aber zu Hause das gereizte Gegenteil? Auch das sind Anzeichen für eine, gelinde gesagt Unstimmigkeit in Ihnen. Die auf kurz oder lang nicht zu einem guten Ende führen kann, es sei denn Sie tun etwas dagegen.